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Eine neue Heizung kaufen: Auf die Planung kommt es an

In Deutschland sind 14,6 Millionen Gas- und Ölkessel, von denen weit mehr als die Hälfte älter ist als 15 Jahre, die nicht auf dem Stand der Technik. Sie verbrauchen zu viel Energie und verursachen höhere Heizkosten als eigentlich notwendig. Ein Fachbetrieb für Heizung und Sanitär wird für Hausbesitzer einen professionellen Modernisierungsplan entwerfen, um anschließend eine innovative, moderne Heizanlage zu installieren.

Energiekosten senken, CO2-Emissionen reduzieren oder das Gebäude sanieren – Gründe für eine neue Heizung gibt es viele. Einen Überblick darüber, wie viele Heizungsanlagen deutschlandweit sanierungsbedürftig sind, gibt der „Heizungsfinder Sanierungsatlas“: In der Summe sind 14,6 Millionen Gas- und Ölkessel, von denen weit mehr als die Hälfte älter ist als 15 Jahre, die nicht auf dem Stand der Technik. Sie verbrauchen zu viel Energie und verursachen höhere Heizkosten als eigentlich notwendig.

Eine Sanierung vieler Anlagen tut also dringend Not. Jürgen Hohnen Wärme – Wasser – Umwelt ist der richtige Ansprechpartner für diese Herausforderung und setzt neue Wärmesysteme seit vielen Jahren erfolgreich bei Neubauprojekten und Modernisierungen im Bestand ein. Als Fachbetrieb für Heizung und Sanitär ist Jürgen Hohnen Wärme – Wasser – Umwelt bekannt für seine qualifizierte Beratung von Kunden, die eine neue Heizung kaufen wollen.

Anforderungen an die Energieeffizienz steigen

Ob Hausbesitzer ihre Heizung austauschen, ist mittlerweile übrigens keine Frage mehr des Wollens, sondern in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) stellt Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden im Sinne des energiepolitischen Ziels, den CO2-Ausstoß in Deutschland drastisch zu reduzieren. Die EnEV enthält dabei auch Bemerkungen zu einer Austauschpflicht für alte Ölheizungen und Gasheizungen. So heißt es beispielsweise in § 10, dass alte Heizkessel für flüssige und gasförmige Brennstoffe unter gewissen Bedingungen nicht mehr betrieben werden dürfen. Das gilt immer dann, wenn die Anlagen bereits älter als 30 Jahren sind und nicht auf Niedertemperatur oder Brennwerttechnik basieren. Ausgenommen sind weiterhin nur Heizgeräte, mit einer Heizleistung von weniger als vier und mehr als 400 Kilowatt, die ausschließlich der Warmwasserbereitung oder als Küchenherde ausschließlich der Beheizung des Aufstellraumes dienen.

Das Alter der Heizung entspricht in der Regel dem Kesselalter und kann am Typenschild der Heizung abgelesen werden. Hausbesitzer müssen also auch dann eine neue Anlage installieren, wenn sie den Brenner zwischenzeitlich ersetzt haben. Grund dafür ist, dass sehr alte Wärmeerzeuger bei Kondensat im Gerät korrodieren.

Modernisierung kann sich lohnen

Doch auch wenn es noch keine Verpflichtung zum Austausch gibt, kann sich die Modernisierung lohnen. Denn die Praxis zeigt: Nach etwa 15 Jahren erreichen viele Heizungen einen Punkt, an dem sie nicht mehr zuverlässig arbeiten und Reparaturen immer häufiger notwendig werden. Nach so einem langen Einsatz macht es also durchaus Sinn, eine Generalinspektion durchführen zu lassen. Fachbetriebe für Heizung und Sanitär können genau ermitteln, ob Sie eine neue Heizung kaufen sollten.

Der Betrieb alter Heizungen ist auch aus anderen Gründen nicht zu empfehlen. So sind diese Systeme oftmals nicht sehr stabil und fallen leicht aus. In der kalten Jahreszeit kann es natürlich sehr ungemütlich werden, wenn die Heizung mit einem Defekt ausfällt. Dies kann eine Notreparatur erforderlich machen, die sich langfristig nicht rechnet. Ein weiterer Fall für den Austausch: Alle ein bis drei Jahre führt der Schornsteinfeger eine Abgaswegeprüfung durch. Dabei stellt er fest, ob die Grenzwerte für den Kohlendioxidausstoß eingehalten werden. Wenn dies zum Beispiel aufgrund eines Defekts nicht der Fall ist, kann die Heizungsanlage gesperrt werden und muss innerhalb einer festgelegten Frist erneuert werden. Auch dieses Risiko ist bei älteren Anlagen beträchtlich.

Aber der Haupttreiber für Kunden, die eine neue Heizung kaufen wollen, ist natürlich die Kostenersparnis. Zwei Drittel der Heizanlagen in Deutschland arbeiten nicht effizient. Das geht aus Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) hervor. Bei insgesamt 21 Millionen Heizungen sind das rund 14 Millionen, die wesentlich effizienter laufen könnten. Von dem Drittel der als effizient geltenden Heizungen setzt wiederum nur die Hälfte erneuerbare Energie ein, zum Beispiel in Form von Solarthermie-Unterstützung für Warmwasser oder Heizung. Dabei zeigt die vielfältige neue Technik, dass Einsparungen von bis zu 100 Prozent bei der Wärmeversorgung möglich sind.

Persönlichen Bedürfnisse ermitteln

Doch bevor es an den Kauf einer neuen Heizung geht, sollte der Fachmann für Sanitär und Heizung die Gegebenheiten genau analysieren und einen professionellen Modernisierungsplan aufstellen. Dadurch lässt sich beantworten, was Sie bei der Anschaffung beachten sollten und welche neue Heizung für Sie in Frage kommt. Zentrale Fragen sind etwa die nach der Heizlast des Hauses und den Gebäudeeigenschaften, die notwendige Heizungsleistung und die persönlichen Bedürfnisse wie der Warmwasserbedarf für Duschen und Baden. Zu prüfen ist außerdem, welche Vorbereitungen getroffen werden müssen: Müssen neue Heizungsrohre montiert oder die bestehenden isoliert werden? Muss ein neuer Gasanschluss gelegt werden?

Auch ein Austausch der Heizkörper kann sich lohnen, wenn sich in dem Gebäude noch sehr alte Rippenheizkörper aus Gusseisen befinden. Diese Modelle können im Vergleich zu moderneren Flachheizkörpern zu einem Mehrverbrauch führen. Oft kann übrigens bereits der Austausch alter und mangelhafter Heizkörperventile beziehungsweise Thermostatventile kann dazu beitragen, die Energieeffizienz zu erhöhen. Schätzungsweise die Hälfte aller Heizkörperventile ist älter als zwanzig Jahre. Das Sparpotenzial wird auf durchschnittlich zehn Prozent der gesamten Heizkosten geschätzt – eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung!

Sind diese Schritte abgeschlossen, geht es an den tatsächlichen Kauf der Heizung. Experten für Heizung und Sanitär kann aus den vorliegenden Ergebnissen und Wünschen des Kunden die richtige Entscheidung ableiten und das passende Produkt zum Kauf empfehlen. Eine solche Lösung kann zum Beispiel ein Mini-Blockheizkraftwerke sein. Sie generieren auf eine umweltfreundliche Art und Weise Wärme und Strom gleichzeitig durch die Kraft-Wärme-Kopplung mit einem hochentwickelten Motor. Dies ist für alle höheren Energiebedarfe eine tragfähige Lösung, was Wirtschaftlichkeit, Unabhängigkeit, Ökologie und Komfort angeht. Konkret bedeutet das: Schon ein kleines Mini-Blockheizkraftwerk produziert in 6000 Stunden 33.000 Kilowattstunden Strom jährlich. Größere Geräte schaffen bereits zwei bis 20 Kilowatt Strom je Stunde. Diese Anlagen können zu einer Leistungsfähigkeit von bis zu 50 Kilowatt je Stunde wirtschaftlich sinnvoll ausgebaut werden (sogenannte Kaskardisierung).

Auch die Umwelt profitiert

Ebenso kann es Sinn ergeben, Wärme und Strom mit der eigenen Brennstoffzelle zu generieren. Diese produziert 13.000 Kilowattstunden eigenen Strom und kann damit die Heizkosten vollständig kompensieren. Die Brennstoffzelle ist mit jeder Heizung kombinierbar, da sie nur 0,6 Kilowattstunden an Heizleistung liefert. Das garantiert eine gleichbleibende Stromproduktion an über 8700 Stunden im Jahr. Der Vorteil: Durch die hohe Energieeffizienz profitiert auch die Umwelt. Daher wird die Brennstoffzelle in der Leistungsgröße von 13.000 Kilowattstunden vom Staat mit 12.450 Euro Zuschuss und 5400 Euro über das Kraft-Wärme-Kopplung-Gesetz gefördert.

Überhaupt ist die Förderung ein wesentlicher Aspekt für Hausbesitzer, die eine neue Heizung kaufen wollen. Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW – ist die größte nationale Förderbank der Welt. Sie unterstützt mit Förderprogrammen und Zuschüssen die Entwicklung der kommunalen Infrastruktur, den Wohnungsbau und damit verbundene Energiespartechniken. Damit richtet sich die KfW mit vielfältigen Programmen immer auch an Bauherren und Immobilienkäufer, die ihre Objekte energetisch sanieren und für die Zukunft fit machen wollen. Die zinsgünstigen Kredite der KfW ermöglichen Eigentümern, neue, innovative Technik in ihren Immobilien einzubauen und damit den Umweltgedanken voranzutreiben, Versorgungssicherheit herzustellen und dauerhaft Energiekosten zu sparen.

Um diese Neu- und Umbauten zu fördern, stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau zahlreiche Förderprogramme zur Verfügung. Im Programm „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (167) erhalten Hausbesitzer, die eine Sanierung angehen, von der KfW bis zu 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit für die Modernisierung der Heizung, wenn sie dabei auf erneuerbare Energien umstellen. Der Zehnjahres-Zins liegt bei diesem Programm bei 1,15 Prozent. Dabei werden unter anderem Wärmepumpen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW und kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und fossiler Energieträger gefördert.

Förderprogramm mit tilgungsfreier Phase

Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder einzelne energetische Maßnahmen steht das Programm 152 „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ zur Verfügung, das vorrangige Förderprogramm bei Jürgen Hohnen GmbH Wärme – Wasser – Umwelt. Dabei können Kunden ein Darlehen zu einem Zins von 0,75 Prozent bekommen und zusätzlich bis zu 27.500 Euro Zuschuss zur Kredittilgung erhalten. Apropos Tilgung: Über das Programm ist auch eine tilgungsfreie Phase möglich.

Die Förderung erhält, wer eine Wohnimmobilie sanieren will oder Ersterwerber von saniertem Wohnraum ist. Ebenso ist ein Investitionszuschuss in Höhe von bis zu 30.000 Euro erhältlich. Vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) wird beispielsweise der Einbau einer Wärmepumpe zusätzlich mit bis zu 15.000 Euro pro Vorhaben bezuschusst. Das Programm ist bis 100.000 Euro für jede Wohnung bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenpaketen gültig.

Apropos BAFA: Zur Anschaffung von Heizungen mit erneuerbaren Energien für vor dem Jahr 2010 errichteten Gebäude können Kunden generell einen Investitionskostenzuschuss im Rahmen des Förderprogramms beim BAFA beantragen. Auch ein BAFA-Zuschuss für die Modernisierung von bereits geförderten Anlagen ist möglich. Außerdem vergibt das BAFA Zuschüsse für das Optimieren von Heizungen, zum Beispiel durch den Einbau einer Hocheffizienzpumpe oder einen hydraulischen Abgleich.

Wichtig: Energieeffizientes Sanieren erfordert komplexes Fachwissen. Ein Experte für Energieeffizienz stellt sicher, dass die Baumaßnahmen zum gewünschten Ergebnis führen. Wir begleiten unsere Kunden als Experten für Heizung und Sanitär bei der gesamten Planung und Durchführung, beraten sie beim richtigen Einsatz und der Kombination von Fördermitteln und stehen ihnen bei der gesamten Antragstellung als erfahrener Partner zur Seite.

Natürlich ist der Kauf einer neuen Heizung auch eine Preisfrage, Förderungen hin oder her. Je nach Heizungsart können sowohl die Investitionskosten als auch laufende Kosten stark variieren. So kostet zum Beispiel eine durchschnittliche Gasbrennwertheizung (nur Wärmeerzeuger, keine Heizkörper, Verrohrung) zwischen 6.000 und 15.000 Euro inklusive des Einbaus durch einen Fachbetrieb. Die Preise für Pellet-Brennwertkessel liegen – je nach Ausstattung und Zubehör – zwischen 15.000 und 28.000 Euro zuzüglich Montage. Wer darüber hinaus eine Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung installiert, muss mit Kosten zwischen 6.000 und 20.000 Euro rechnen. Der Einspareffekt ist dann in der Regel rund zehn Prozent bis 25 Prozent höher. Eine private Solaranlage zur Warmwassergewinnung für den Heimgebrauch kostet je nach Größe zwischen 5.000 und 14.000 Euro netto. Die Kosten für die Installation und Inbetriebnahme der Anlage sind im Preis mit inbegriffen.

CO2-Fußabdruck senken

Eine hochmoderne Brennstoffzellen-Heizung dagegen kostet zwischen 38.000 und 50.000 Euro inklusive Zubehör und Einbau. Sie verbraucht jedoch im Idealfall insgesamt deutlich weniger Brennstoff für Heizen (und Strom), was geringere laufende Kosten bedeutet – und sorgt für noch weiter sinkende CO2-Emissionen. Übrigens: Mit einer Brennstoffzelle erzeugen Sie mehr Strom aus der gleichen Menge Gas erzeugen als große Kraftwerke. Dadurch reduzieren Sie die pro Kilowattstunde Strom anfallenden CO2-Emissionen um bis zu 50 Prozent gegenüber dem Bezug aus dem Stromnetz. Mit einer Brennstoffzelle senken Sie Ihren CO2-Fußabdruck um mehr als vier Tonnen pro Jahr und unterstreichen Ihren Nachhaltigkeitsanspruch. Und ein weiterer Aspekt: Die Brennstoffzelle erzeugt die Energie direkt am Ort des Verbrauchs. Durch die dezentrale Energieerzeugung werden Übertragungs- und Umwandlungsverluste durch das Stromnetz vermieden und die allgemeine Belastung der Stromnetze reduziert.

Wer seine neue Heizung nicht kaufen möchte, hat bei uns die Möglichkeit, ein Full-Service-Mietpaket in Anspruch zu nehmen. Immer wieder sind unsere Kunden darüber erstaunt, dass keine Anfangsinvestitionen für die Installation und Inbetriebnahme eines unserer Heizungssysteme verlangt wird. Im Gegenteil: Bereits ab einer monatlichen Full-Service-Miete ab 99 beziehungsweise 199 Euro (netto) für Privathäuser und für Gewerbetreibende je nach Anlage ist der Einbau einer unserer Heizungsanlagen möglich.

Durch unseren Dienstleistungspartners erhalten Sie aber auch die Möglichkeit, im Rahmen eines Full-Service-Konzepts Ihre neue Anlage 15 Jahre lang bei bequemen und fest kalkulierbaren Monatsraten zu betreiben. Sie sparen hohe Energiekosten ein und profitieren von kalkulierbaren Monatsbeträgen. Nach 15 Jahren erhalten Sie die Anlage zum zugesagten Buchwert von einem Euro. 15 Jahre Vollgarantie, Wartungs- und Serviceinspektionen sowie ein 24-Stunden-Notdienst runden dieses Konzept ab. Die Monatsrate ist im gewerblichen Bereich oder im Rahmen von Vermietung/Verpachtung zu 100 Prozent steuerlich abzugsfähig.

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Jürgen Hohnen
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