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Klimaschutzprogramm 2030: Ölheizungen ersetzen, Förderung nutzen

Das Klimapaket der Bundesregierung sieht vor, dass bis 2030 55 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu 1990 ausgestoßen wird. In dem Zuge wird es auch ein Einbauverbot für neue Ölheizungen ab 2026 geben. Die Firma Hohnen aus Heinsberg schafft zukunftsfähige Alternativen zur Ölheizung. Systeme wie Gas-Brennwertheizkessel, Holz-Pelletheizung, Wärmepumpe, Brennstoffzelle, Mikrogasturbine oder auch Mini-Blockheizkraftwerk können auch öffentlich gefördert werden – mit bis zu 40 Prozent ab 2020.

Das Klimaschutzprogramm 2030 ist in aller Munde. Das Klimaschutzgesetz schreibt zum ersten Mal gesetzlich verbindlich vor, wie viel CO2 jeder Bereich pro Jahr ausstoßen darf. Dafür gelten klar bezifferte und überprüfbare Sektorziele für jedes Jahr zwischen 2020 und 2030. Das Papier „Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030“ besagt folgendes: „Je höher der Temperaturanstieg ist, desto erheblicher sind die Kosten für Klimaschäden sowie die erforderlichen Anpassungskosten an den Klimawandel, die bei weitem die Vermeidungskosten übersteigen. Deshalb haben sich auf der Weltklimakonferenz 2015 in Paris 197 Staaten dazu verpflichtet, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C zu begrenzen sowie spätestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts weltweit Treibhausgasneutralität zu erreichen.“

Zugleich wird jedes Jahr überwacht, ob ein Bereich zu viel CO2 ausstößt – und zwar vom Umweltbundesamt und einem unabhängigen Expertenrat. Dazu sagt Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Wir haben beschlossen, dass Deutschlands Klimaziele erstmals gesetzlich verbindlich werden. Künftig wird klar geregelt, was passiert, wenn ein Bereich vom vereinbarten Klimakurs abweicht und wer dann wie nachbessern muss. Damit lernen wir aus den Fehlern der Vergangenheit. Dass Deutschland sein Klimaziel verfehlt, darf sich nicht wiederholen. Das Klimaschutzgesetz wird die Art, wie die Bundesregierung beim Klimaschutz zusammenarbeitet, fundamental verbessern.“

Klimaschutzprogramm 2030: Deutschland als Vorreiter

In dem Fall, dass ein Bereich vom Reduktionspfad abweicht, verpflichtet das Gesetz die verantwortlichen Ministerien zu sofortigen Maßnahmen. So sorgt das Klimaschutzgesetz dafür, dass das übergreifende Klimaziel für 2030 (55 Prozent weniger CO2 im Vergleich zu 1990) verlässlich erreicht wird. Damit ist Deutschland das erste Land, das sich einen derart verbindlichen Fahrplan in Richtung Treibhausgasneutralität gibt. Auch das Ziel, dass Deutschland bis 2050 treibhausgasneutral wird, wird erstmals gesetzlich verankert.

Herzstück des Klimaschutzprogramms ist laut der Bundesregierung die neue CO2-Bepreisung Verkehr und Wärme ab 2021. So wie es im Rahmen des europäischen Emissionshandels bereits für die Energiewirtschaft und die energieintensive Industrie gilt, wird CO2 nun auch in den Bereichen Verkehr und Gebäude einen Preis bekommen. Das ist – so auch die einhellige Meinung der Wissenschaft – der volkswirtschaftlich kosteneffizienteste Weg, um Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Der Festpreis startet mit zehn Euro pro Tonne und steigt bis zum Jahr 2025 auf einen Festpreis von 35 Euro pro Tonne CO2. Damit ist in den kommenden Jahren Planungssicherheit gegeben.

Einbauverbot für neue Ölheizungen ab 2026

14 Prozent der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland (120 Millionen Tonnen) kommen aus dem Gebäudesektor. Im Jahr 2030 dürfen es in diesem Bereich nur noch 72 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr sein, heißt es seitens der Bundesregierung weiter. Das hat unter anderem zur Folge, dass der Einbau von Ölheizungen ab 2026 in Gebäuden, in denen eine klimafreundlichere Wärmeerzeugung möglich ist, nicht mehr erlaubt sein wird. Oder anders gesagt: Es wird ein Einbauverbot für neue Ölheizungen ab 2026 geben.

Laut Gesetzentwurf dürfen Gas- oder Ölheizkessel, die 1991 oder später eingebaut wurden, ohnehin nur noch 30 Jahre lang betrieben werden. Das ist aber auch schon in der Energiesparverordnung festgeschrieben. Heizkessel, die vor dem 1. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden. Deshalb müssen schätzungsweise bereits in diesem Jahr bundesweit viele Heizkessel ausgetauscht werden.

Einen Überblick darüber, wie viele Heizungsanlagen deutschlandweit sanierungsbedürftig sind, gibt der „Heizungsfinder Sanierungsatlas“: In der Summe sind 14,6 Millionen Gas- und Ölkessel, von denen weit mehr als die Hälfte älter ist als 15 Jahre, die nicht auf dem Stand der Technik. Sie verbrauchen zu viel Energie und verursachen höhere Heizkosten als eigentlich notwendig.

Übrigens: Jürgen Hohnen Wasser – Wärme – Umwelt aus Heinsberg verkauft seit vielen Jahren konsequent keine Ölheizungen mehr! Damit haben wir die Strategie der Bundesregierung längst umgesetzt: Letztlich sind alle anderen Heizsysteme besser als eine Ölheizung. Wir bei Jürgen Hohnen Wasser – Wärme – Umwelt sind auf effiziente, alternative und innovative Energiesysteme spezialisiert und modernisieren regelmäßig alte Ölheizungen durch moderne Geräte.

Ölheizung teuer und umweltschädlich

Warum das so ist? Ganz einfach: Im Vergleich zu anderen Heizsystemen ist bei einer Ölheizung der CO2-Ausstoß wesentlich höher. Immerhin schlagen bis zu 300 Gramm CO2 pro Kilowattstunde Brennstoffeinsatz zu Buche. Bei Gas ist die Bilanz etwas besser (circa 200 Gramm CO2/KWh). Bei den fossilen Rohstoffen spielen in der gesamten Ökobilanz zudem auch immer die Förderung und Verarbeitung eine große Rolle. Zudem ist Öl endlich: Ölexperte Nansen Saleri, ehemaliger Chef der saudischen Erdölreserven, beispielsweise geht davon aus, dass wir schätzungsweise noch zwischen 14 und 16 Billionen Barrel Öl zur Verfügung haben. Das klingt viel, bedeutet aber auch: Selbst nach dieser – laut anderen Experten – sehr optimistischen Schätzung ist in etwas mehr als 100 Jahren Schluss mit dem Erdöl.

Ein Rechenbeispiel dazu: Im Herbst 2018 beispielsweise lag der Preis fürs Heizöl bei knapp 90 Euro pro 100 Liter, aktuell sind es rund 70 Euro, Tendenz steigend. Man rechnet je nach Alter und Bauweise eines Hauses zwischen zehn und 20 Liter pro Quadratmeter Fläche. Bei einem konventionellen Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern werden also zwischen 1500 und 3000 Litern Heizöl verbraucht. Das bedeutet bei einem mittleren Wert von 80 Euro pro Liter Heizöl jährliche Kosten nur für die Ölheizung von 1200 bis 2400 Euro. Übrigens: Steigt der Rohölpreis auf mehr als 100 US-Dollar, würde die Füllung eines 3000-Liter-Heizöltanks direkt doppelt so viel kosten. Zudem liegen viele Ölfelder in Regionen, in denen keine echte politische Stabilität herrscht, sodass die Versorgungssicherheit nicht dauerhaft gewährleistet ist.

Wenn auch Sie gerne Abstand von einer umweltbelastenden Ölheizung nehmen wollen, können Sie mithilfe unseres Heizungskonfigurators schnell herausfinden, welche alternative, innovative und nachhaltige Heizung zu Ihnen passt und sich ein unverbindliches und kostenloses Angebot einholen.

„Austauschprämie“ mit 40-prozentiger Förderung

Es lohnt sich also, in den kommenden Jahren von alten Öl- und Gasheizungen auf klimafreundliche Anlagen oder direkt auf erneuerbare Wärme umzusteigen, betont die Bundesregierung. Um die Austauschrate von Ölheizungen zu erhöhen, wird es eine „Austauschprämie“ mit einer 40-prozentigen Förderung geben.

Aber auch schon jetzt wird der Einbau neuer, effizienterer Heizsysteme staatlich gefördert. Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden bestimmte Einzelmaßnahmen mit bis zu 5000 Euro je Wohneinheit bezuschusst. Das Programm „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ bietet eine Finanzierung ab 0,75 Prozent effektiver Jahreszins und zusätzlich bis zu 27.500 Euro Zuschuss zur Kredittilgung. Es stehen bis 100.000 Euro für jede Wohnung bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenpaketen zur Verfügung. Über das Programm „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ ist auch eine tilgungsfreie Phase möglich. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt Zuschüsse, beispielsweise für die Kombination von Ölheizung und Solarthermie.

Ebenso gilt das Programm 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder einzelne energetische Maßnahmen. Es werden bis zu 30.000 Euro Zuschuss je Wohnung an private Eigentümer, die sanieren oder energetisch sanierten Wohnraum kaufen, gezahlt.

Klimapaket: Alternativen für Ölheizungen schaffen

Wir als Fachbetrieb Jürgen Hohnen GmbH Wärme – Wasser – Umwelt aus Heinsberg setzen voll auf Lösungen wie Gas-Brennwertheizkessel, Holz-Pelletheizung, Wärmepumpe, Brennstoffzelle, Mikrogasturbine oder auch Mini-Blockheizkraftwerk. Die Installation von nachhaltiger und umweltentlastender Technologie stellt eine weitreichende Investition dar. Mit unseren Servicepaketen garantieren wir, dass sich diese Investition von Anfang an für Sie auszahlt. Bei Abschluss eines Wartungsvertrages übernehmen wir für jede von uns erstellte Neuanlage zehn Jahre lang (nach Inbetriebnahme-Datum) die Gewährleistung ohne Mehrkosten für Sie.

Ebenso können Sie eine 20-jährige Vollgarantie für Ihr System erwerben. Damit gewährleisten wir einen umfassenden Komplettschutz mit garantierter Funktion. Zudem bieten wir Funktionsgarantien für eine große Anzahl technischer Anlagen und Geräte wie Wärmeerzeugungsanlagen, Solarthermie und Blockheizkraftwerk. Übrigens: Mit unserem Konzept „Heinsberger Wärme – Energiekosten sparen, ohne zu investieren!“ erhalten Sie eine stabile und energieeffiziente Wärmeversorgung ohne eigene Investitionen. Der Verbrauch wird über einen Wärmezähler abgerechnet. Sie bezahlen nur die Wärme, die Sie abnehmen. Wir kalkulieren jeden Wärmepreis individuell.

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Jürgen Hohnen
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