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Nachhaltigkeit in der Energieversorgung: Welche Heizung hat Zukunft?

Vor allem Ölheizsysteme haben inzwischen ausgedient. Eine nachhaltige, umweltverträgliche Alternative Heizung muss her. Rat bietet der Fachmann, der auch die entsprechenden handwerklichen Lösungen in der Energieversorgung liefert.

Neue Heizung als ein möglicher Schritt

Wir erleben es drastisch, wie tief das Thema Energie in unseren Alltag eingreift. Die gestiegenen Energiepreise sind nur ein Teilbereich, der heiß diskutiert wird. Zu der Frage, ob wir uns unseren Energieverbrauch überhaupt noch leisten können, tritt mit zunehmender Brisanz die Frage, wie lange die Welt mit den vorhandenen fossilen Trägern überhaupt noch auskommt. Spätestens jetzt sollte man sich auch die Frage stellen, welche Heizung nachhaltig ist.

Fast alles, was Menschen tun, braucht Energie. Ob in Unternehmen oder Haushalten, in Schulen oder Krankenhäusern, in der Produktion oder im Dienstleistungssektor, zum Beleuchten, Kochen, Kühlen oder Heizen, zum Transportieren, Fortbewegen oder für den Antrieb von Maschinen. Wir von Jürgen Hohnen können nicht alle diese Bereiche abdecken. Dennoch können wir Sie dahingehend beraten, welche Heizungsanlage für Sie in Frage kommt und zu einer erheblichen Reduktion des Energieverbrauchs führt.

Nachhaltige Heizung: Heizen mit der Umgebungswärme

Insbesondere eine Heizung verbraucht viel Energie. Die Beheizung der Wohnung und die Aufbereitung von Warmwasser nimmt mit rund 70 Prozent den Löwenanteil des Energieverbrauchs privater Haushalte ein. Je älter das Gebäude und die Heizungsanlage – desto höher sind natürlich die Kosten. Häufig reichen einfache Heiztipps bereits aus. In anderen Fällen müssen erhebliche energetische Sanierungen vorgenommen werden. Dazu zählen unter anderem die Erneuerung der Dämmung und der Kauf einer neuen Heizung.

Diese Maßnahmen und insbesondere der Kauf einer neuen Heizungsanlage leisten ihren Beitrag für die Umwelt. Denn meist ist eine Heizung in Gebrauch, die mit Öl oder Gas betrieben wird. Gerade bei Ölheizungen ist der hohe Ausstoß von CO2-Emissionen bekannt. Gasheizungen hingegen stellen immer noch eine gute Option dar. Sie ist aber nicht unbedingt auch immer die beste Lösung.

Für welche Heizung Sie sich letztlich auch entscheiden: Sie hat erheblichen Einfluss auf Sie und die Umwelt. Deshalb ist es immer ratsam, einen Fachberater, wie Jürgen Hohnen, zur Beratung hinzuzuziehen, bevor Sie eine Heizung kaufen.

Wärmepumpe als moderne Heizung

Eine clevere Lösung: die Kombination aus einer Wärmepumpe als Heizung und Photovoltaik. Eine Wärmepumpe gewinnt etwa 75 Prozent ihrer Energie aus der Umweltwärme, also aus der Luft, dem Boden und dem Grundwasser. Lediglich die verbleibenden 25 Prozent müssen elektrisch angetrieben werden. Diesen Strom kann man wiederum über die eigene Photovoltaikanlage auf dem Hausdach erzeugen. Je nach Anwendung reichen zehn bis zwölf Module für den Bedarf eines Vier-Personen-Haushaltes aus. Idealerweise werden diese Module unterschiedlich ausgerichtet. Doch auch, wenn sie nur nach Süden zeigen, können sie ein gutes Ergebnis liefern.

Um die Nacht, in der keine Sonne scheint, aufzufangen, und weil Energie üblicherweise morgens oder abends gebraucht wird, ist es notwendig, den Sonnenstrom zu speichern. So kann er möglichst effizient genutzt werden. Spezielle Batteriespeicher in der Größe eines mittelgroßen Kühlschranks lassen sich im Keller oder Hauswirtschaftsraum aufstellen und erledigen ihren Dienst. Auch eine mit Gas betriebene Heizung kann mit einer richtig dimensionierten Solaranlage ergänzt werden, so dass daraus ein Hybridsystem entsteht.

Natürliche Energieversorgung: Heizen mit Holz

Mit Holz zu heizen, erfreut sich in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit. Der hohe Wirkungsgrad und die sehr gute Ökobilanz leisten einen erheblichen Beitrag dazu. Eine sehr effizient arbeitende Heizungsanlage wäre die Pelletheizung. Für diese Heizungsanlage ist immer ein Pelletlager notwendig, das etwas Raum in Anspruch nimmt. Anzumerken ist jedoch: Würde sich die Zahl der Nutzung von Pelletheizungen schlagartig erhöhen, würde dies Einfluss auf eine nachhaltige Forstwirtschaft haben.

Heizung kombinieren

Neben der Wärmepumpe und Pelletheizung sowie Solarthermieanlagen eignen sich viele weitere Heizungsanlagen für die Zukunft. Häufig stellt sich auch die Kombination aus verschiedenen Geräten als beste Lösung heraus.

So wird der Generator von stromproduzierenden Heizungen durch einen Motor mit Erdgas angetrieben. Dadurch entsteht Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung), die wiederum über einen Wärmetauscher abgekoppelt und zum Heizen genutzt wird. Diese effiziente Art und Weise zu heizen führt zu einer jährlichen Kosteneinsparung von etwa 35 Prozent. Eine Zahl, die darüber nachdenken lässt, sich eine neue Heizungsanlage anzuschaffen.

Brennstoffzellen-Heizungen arbeiten ebenfalls mit Erdgas. Außerdem arbeiten sie verbrennungsfrei. Vielmehr findet eine chemische Reaktion statt. Bestandteile sind hier Sauerstoff sowie im Erdgas enthaltener Wasserstoff. Die Reaktion erzeugt Wärme und Strom. Dies wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet. Das Prinzip führt zu einer CO2-Einsparung von einem Drittel zu herkömmlichen Heiztechniken.

Allerdings: Auch wenn die Heizsysteme der Zukunft noch so modern und energieeffizient sind – ohne ein gut gedämmtes Haus geht viel Wärme verloren. In diesem Fall würde die beste Heizungsanlage nichts nützen.

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Jürgen Hohnen
Fachberater für stromproduzierende Heizungen

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