Wärmepumpe
Innovative Ideen

Energie direkt aus der Umwelt beziehen mit der Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe nutzt Umweltwärme und Strom zur Wärmegewinnung aus dem Erdreich (Geothermie), der Luft oder dem Grundwasser. Wichtig ist allerdings eine genaue Planung der Anlage.

Sonnenenergie als Basis

Seit Milliarden von Jahren scheint die Sonne mit einer ungeheuren Energie auf die Erde. Sie setzt dabei pro Sekunde mehr Energie frei als alle im Jahr 2011 vorhandenen Kernkraftwerke der Erde in 750.000 Jahren zusammen. „Das bedeutet also, dass in der Erde eine unglaubliche Menge an Sonnenenergie gespeichert ist. Diese lässt sich dann für die private und gewerbliche Strom- und Wärmeerzeugung nutzen. Eine Wärmepumpe ist dafür die richtige Lösung“, betont Jürgen Hohnen. Der Heizungsbaumeister ist Geschäftsführer der Jürgen Hohnen GmbH Wärme – Wasser – Umwelt aus Heinsberg. Das Unternehmen hat sich auf die Installation von innovativen und hocheffizienten Energiesystemen spezialisiert und setzt auf Lösungen wie Gas-Brennwertheizkessel, Holz-Pelletheizungen, Wärmepumpen, Brennstoffzellen, Mikro-KWK-Heizzentralen oder auch Mini-Blockheizkraftwerke.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe

Die Wärmepumpe hebt die erneuerbare Sonnenenergie auf ein zum Heizen geeignetes Niveau an. Dahinter steckt ein einfaches Prinzip. Anstelle der Verbrennung von Gas oder Öl wandelt die Wärmepumpe die in der Umwelt gespeicherte thermische Energie in Wärme um. Das System nutzt dafür bis zu 75 Prozent Umweltwärme sowie Strom zur Wärmegewinnung aus dem Erdreich (Geothermie), der Luft oder dem Grundwasser. Die Wärmepumpe verfügt dabei über eine hohe Energieeffizienz.

Die Wärmepumpe senkt Energiekosten

„Unter günstigen Voraussetzungen können die jährlichen Heizkosten mit einer Wärmepumpe um bis zu 50 Prozent gesenkt werden. Zudem ist der Betreiber nicht mehr von der Liefer- und Preisstabilität fossiler Rohstoffe abhängig, da er seine Energie für die Heizung und das warme Wasser direkt aus der Umwelt bezieht“, sagt der Energieexperte. Da Wärmepumpen meist mit Strom betrieben werden, benötigen sie außerdem keinen Lagerraum für eigene Brennstoffe. Des Weiteren produzieren sie keinerlei Emissionen und haben einen reduzierten Wartungsaufwand im Vergleich zu anderen Systemen, da Betreiber keinen Schornstein oder Schornsteinfeger benötigen.

Wärmepumpe und Solaranlage

Besonders interessant wird es bei der Kombination der Wärmepumpe mit der Solaranlage weil dabei das Zusammenspiel der beiden Systeme zu einer weiteren Steigerung der Energieeffizienz führt. In einem Haushalt mit 3 bis 4 Personen kann eine Solaranlage zur Warmwasserunterstützung also zwischen zehn und 15 Prozent der Gesamtwärmekosten einsparen. Sie unterstützt folglich die Kostenpotenziale der Wärmepumpe. Die Wärmepumpe kann außerdem über die Stromerzeugung des Solarpanels betrieben werden. Das Fachunternehmen von Jürgen Hohnen verwendet dabei ausschließlich Wärmepumpen des Herstellers Weishaupt.

Der Einbau erfordert eine genaue Planung

Der geplante Einbau einer Wärmepumpe beginnt mit einigen grundlegenden Fragen. „Was spare ich ein? Wann amortisiert sich die Investition? Mit welchen Maßnahmen erreiche ich die höchste Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit? Macht es möglicherweise Sinn noch weitere Sanierungsmaßnahmen durchzuführen? Was würden diese kosten und wie würde das wirtschaftliche Gesamtergebnis aussehen?“, nennt Jürgen Hohnen die wichtigsten. „Ein versierter Fachbetrieb kann dabei sehr individuell beraten und behält natürlich auch die baulichen Gegebenheiten im Auge, sodass sich schnell herausstellt, was möglich ist und was nicht.“

Staatliche Förderung bei Anschaffung einer Wärmepumpe

Darüber hinaus ist die staatliche Förderung ein weiterer Vorteil bei der Anschaffung einer Wärmepumpe. Man kann dabei beispielsweise das Programm 167 „Erneuerbare Energien – Kredit“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder aber für einzelne energetische Maßnahmen nutzen. Dazu zählt auch die Anschaffung einer effizienten Wärmepumpe. Aktuell können Kunden sogar ein Darlehen zu einem Zins von einem Prozent bekommen.

Da das Programm auch das vorrangige Förderprogramm der Energieexperten aus Heinsberg ist, beraten Jürgen Hohnen und sein Team auch bei der entsprechenden Antragstellung. Zudem ermöglicht das Heinsberger Unternehmen Privatleuten und Gewerbetreibenden bereits ab einer monatlichen Full-Service-Miete von 199 Euro (netto) den Einbau einer energiesparenden Heizungsanlage mit einer Wärmepumpe.

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Kevin Flecken
Fachberater für Heizungssysteme

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