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Qualitätsunterschiede durch neue Heizung

Gründe für eine neue Heizung gibt es ausreichend: Die Wohnräume werden nicht richtig warm, der Energieverbrauch, die Heizkosten und der CO2-Ausstoß sind zu hoch und die Umwelt wird belastet. Heizungen sind ab einem Alter von 15 Jahren nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik, wodurch sich deutliche Qualitätsunterschiede zu einer neuen Heizung feststellen lassen.

Neue Heizung reduziert Energieverbrauch und -kosten

Wer Geld in eine neue Heizung investiert, kann davon ausgehen, dass sich sowohl der Energieverbrauch als auch die -kosten reduzieren. Laut Umwelt Bundesamt sind Heizungen ab einem Alter von 15 Jahren nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Dies bedeutet häufig auch, dass der Energieverbrauch zu hoch ist. Die Heizungen verbrauchen also mehr Energie als zur Beheizung der Wohnräume aufgebracht werden müsste.

Effizienz-Etikett der EnEV

Deshalb wurde seitens der EnEV ab dem 1. Januar 2016 ein geändertes Effizienz-Etikett eingeführt. Anwendung findet das Etikett auf mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizkessel. Dieses Etikett soll den Verbrauchern Aufschluss darüber geben, wie effizient ihre (alte) Heizung arbeitet. Zudem soll es die Menschen für das Thema sensibilisieren, sich eine neue Heizung zu kaufen.

Die Bundesregierung erwarte laut EnEV, dass durch eine neue Heizung bei Ein- und Zweifamilienhäusern Einsparungen von 15 Prozent erreicht werden könnten. Mehrfamilienhäuser könnten ihre Kosten um 10 Prozent senken.

Zudem solle das Etikett motivieren, Beratungen – nicht nur für eine neue Heizung – einzuholen. Die Beratungen könnten sich auf das gesamte Objekt und dessen Energieeffizienz beziehen. Denn was bringt die effizienteste neue Heizung, wenn der Zustand des Objekts die Heizleistung nicht unterstützt?! Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn Fenster und Wände nicht ausreichend gedämmt sind und Wärme deshalb verloren geht.

Reduktion CO2-Ausstoß durch neue Heizung

Wird mehr Energie verbraucht als nötig, wird nicht effizient geheizt. Folglich zahlen die Eigentümer einer Heizungsanlage mehr als notwendig. Der erhöhte Energieverbrauch belastet nicht nur das eigene Portemonnaie. Der Ausstoß von Schadstoffen bzw. CO2-Emissionen ist höher, als er sein müsste. Dies geht unmittelbar zu Lasten der Umwelt. Aus diesem Grunde ist es nur sinnvoll, dass laut EnEV alle Heizungen gegen eine neue Heizung ausgetauscht werden müssen, die

  • mit fossilen Brennstoffen betrieben werden und
  • vor dem 1. Oktober 1978 installiert wurden und
  • eine Nennleistung zwischen 4 und 400 kW haben.

Die nachfolgende Grafik veranschaulicht, welche CO2-Einsparungen durch eine neue Heizung abhängig vom Heizsystem erzielt werden können:

Quelle: Effizienzhaus-online

Insbesondere die Pelletheizung und Wärmepumpe stechen hier hervor. Wie bei jedem Heizsystem kommt es hier auf die richtige Planung an. So sorgt ein hydraulischer Abgleich neben der Prüfung des Heizungswassers auf Schmutz, Kalkgehalt und Neutralität für eine hohe Lebensdauer der Wärmepumpe und maximale Energieeffizienz.

Eine Pelletheizung arbeitet aufgrund der Art der Brennwertnutzung ebenfalls sehr effizient. Zudem findet ein CO2-neutraler Brennvorgang stand. Denn: Es wird lediglich das CO2 wieder abgegeben, das der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Wäre der Baum auf natürliche Weise verrottet, hätte er genau dieses CO2 ebenfalls wieder an die Umwelt abgegeben.

Attraktive Förderungen für neue Heizung

Bei Betrachtung der Grafik vom Effizienzhaus-online fallen die unterschiedlich hohen Investitionssummen auf. So liegen zwischen einem modernen Öl-Brennwertkessel und einem Pelletkessel 13.000 Euro Differenz in den Anschaffungskosten. Dies stimmt aber nicht ganz:

Insbesondere Wärmepumpen und Pelletheizungen werden aufgrund ihrer hohen Effizienz und Umweltverträglichkeit stark gefördert. Welches Heizungssystem wie gefördert wird, haben wir auf unserer Förderungsseite übersichtlich für Sie zusammengestellt. Es sei nur so viel gesagt: Wenn Sie Ihre alte Ölheizung gegen eine neue Heizung eintauschen, können Sie von Förderungen von bis zu 45 Prozent profitieren. Damit werden die Kosten einer Pelletheizung oder Wärmepumpe auf nahezu die Hälfte gesenkt.

Daneben sollten Sie berücksichtigen, dass sowohl Energieverbrauch und -kosten als auch die CO2-Emissionen um ein Vielfaches gesenkt werden. Darüber hinaus wird der Wert Ihrer Immobilie durch eine neue Heizung deutlich angehoben. Langfristig betrachtet lohnt es sich in diesen Fällen daher immer, eine neue Heizung zu kaufen.

Vorteile durch neue Heizung im Überblick

Wie bereits erwähnt, sollten Sie sich von augenscheinlich hohen Anfangsinvestitionen nicht abschrecken lassen. Bei genauerer Betrachtung sind sie nämlich gar nicht mehr so hoch, so dass sich die Anschaffung einer neuen Heizung in den meisten Fällen aus folgenden Gründen lohnt:

  • Reduktion Energieverbrauch
  • Reduktion Heizkosten
  • Energieeffizienzsteigerung
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Sicherung von Förderungen
  • Reduktion CO2-Emissionen
  • Entlastung der Umwelt

Neue Heizung: Professionelle Beratung wichtig

Damit auch Sie die Qualitätsunterschiede durch den Umstieg von einer alten Heizung auf ein neues Heizsystem vollends spüren können, sollten sowohl Planung als auch Kauf durch professionelle Beratung begleitet werden. Wir von Jürgen Hohnen Wärme – Wasser – Umwelt betreuen unsere Kunden bereits seit 25 Jahren. Dabei legen wir den Fokus stets auf moderne und nachhaltige Heizsysteme und distanzieren uns ganz bewusst von Ölheizungen. Gerne beraten wir auch Sie über Ihre individuellen Möglichkeiten für effizientes Heizen. Durchlaufen Sie dazu unseren Heizungskonfigurator oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie!

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Jürgen Hohnen
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