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Die Ampel-Pläne für Wohnen und Heizen

By 30. November 2021 No Comments
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Die Ampel-Pläne für Wohnen und Heizen

Die Ampel-Pläne für Wohnen und Heizen

CO2 Abgabe: Bei der Abgabe für Heizungsemissionen wird es ab Januar 2022 bei 30 Euro je Tonne CO2 weiter nach oben gehen. Das wird die Energiepreise weiter erhöhen. Bisher zahlen Mieter die volle Abgabe plus Heizkosten. Künftig sollen Vermieter ab 01. Juni 2022 mitbezahlen. Der Anteil richtet sich nach der energetischen Qualität des Gebäudes. Kommt kein Stufenmodell zustande wird einfach hälftig aufgeteilt.

Energetische Sanierung: Auf einen Teil der Hauseigentümer kommen Milliardenkosten zu. Ab 2024 gilt für Bestandsgebäude: Wer umfassend saniert, muß dafür sorgen, dass die neuen Teile dem Effizienzhaus-Standard 70 entsprechen. Ab Januar 2025 gilt für Neubauten der Effizienzhaus-Standard 40. Und: Neue Heizungen müssen ab 2025 zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien gespeist werden. Damit ist auch die Standard-Gasbrennwertheizung Geschichte.

Verbrauch & Kosten: Aktuell verbraucht der Durchschnittshaushalt 14.572 KWh Wärme im Jahr, 3.106 KWh Strom und fährt 13.322 km auf den Straßen. Der Strombörsenpreis hat sich von früher 3 ct auf jetzt 9-15 ct je KWh entwickelt. Experten gehen von einer Knappheit am Strommarkt aus. Die NEW in Mönchengladbach hat Ihre Kunden angeschrieben und erhöht den Gaspreis von 6,2 auf 9,04 ct je KWh. Andere Anbieter bieten schon Tarife oberhalb 12 ct an. Der Strompreis verändert sich für viele Haushalte von 29 ct auf 35 ct je KWh Strom.

Ziele für die Zukunft: – Atomenergie soll ab 2023 Geschichte sein!  – Der Kohleausstieg soll auf 2030 vorgezogen werden!   – Elektro-Wärmepumpen sollen Öl- und Gasanlagen ersetzen!   – Es wird mit einem Neuzulassungsboom von Elektroautos gerechnet!   – Stromnetzbetreiber verweigern mehrere Ladesäulen über 11 KW Anschlussleistung!  Fazit:  Weniger Erzeugung aber Mehrverbrauch an Strom!

Smartmeter: ab 2033 sollen überall Smartmeter für die Strommessung zum Einsatz kommen. Damit werden unterschiedliche Tarife am Tag Realität. Ein Elektro-Lastmanagement für die eigene Stromversorgung wird wichtiger. Stromspeicher und Energiemanager-Regelungen bieten Unabhängigkeit bei jedem Wetter.

Zuschüsse 2022: stromproduzierende Heizungen wie Brennstoffzellen und BHKWs  werden in Kombination mit erneuerbare Energien (Wärmepumpe oder Holzpellets) mit 40 % der förderfähigen Kosten bezuschusst. Bei Pelletheizungen und Wärmepumpen erhöht sich der Zuschuss je nach Anlagenkonfiguration bis zu 60 % der Investition. Ein individueller Sanierungsfahrplan erhöht den Zuschuss um 5 % und wird selber zu 80% vom BAFA gefördert.

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